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Projekt „Regiogeld als Entwicklungsfaktor“ für den Kanton Redingen

Die Gerüchteküche brodelt. Soll tatsächlich jemand auf die verrückte Idee gekommen sein, eine neue Währung im Kanton Redingen einzuführen?

Ja! Und die Idee, eine regionale Komplementärwährung einzuführen, ist, so befremdend sie zunächst auch klingen mag, weder eine Spinnerei, noch komplett neu. Rund um den Globus gibt es mehr als 4000 regionale und komplementäre Währungen – mit unterschiedlichsten Gröβenordnungen und Zwecken. Die meisten davon sind in den letzten zehn Jahren entstanden. Bei unserem Nachbarn Deutschland zum Beispiel zirkulieren 28 verschiedene Regiogelder und 37 werden derzeit vorbereitet. Eine Idee nimmt ihren Lauf. Dank der Initiative von Camille Gira nun auch im Kanton Redingen. Das Projekt wird von der Gemeinde Beckerich getragen und vom EU-LEADER Programm unterstützt. Max Hilbert wurde mit der Koordination des Projekts beauftragt.

Was ist Regiogeld?

Regiogeld ist eine regional begrenzt gültige Komplementärwährung.

Regional begrenzt heißt, dass sie nur in einer festgelegten Region gilt. Begrenzt gültig bedeutet, dass sie nur von den freiwillig teilnehmenden Betrieben, Privatpersonen, Vereinen und Gemeinden akzeptiert wird. Komplementärwährung bedeutet, dass sie den Euro nicht ersetzt, sondern ihn ergänzt, um dem Gemeinwohl in der Region zu dienen.

Regiogeld existiert meist in Form von Gutscheinen oder Chipkarten. Es bindet die Kaufkraft an die Region, stimuliert regionale Wirtschaftskreisläufe und ist ein Werkzeug der Regionalentwicklung.

Neugierig geworden?

Dann kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns über jede Frage oder Anregung.

Auβerdem haben Sie die Möglichkeit an der Ausgestaltung des Regiogeldes mitzuarbeiten. Denn Regiogeld ist Bürgergeld! Treten Sie in Kontakt mit Max Hilbert und kommen Sie in unsere Arbeitsgruppe Regiogeld!

Für weitere Informationen: www.regiogeld.lu

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